Brunnen und Wasserstellen in Bobenhausen

Liste der bisher bekannten Brunnen

Die Angabe der Seitennummer bezieht sich auf das Buch „Bobenhausen“ von Hans Heinrich Zimmermann.

Name des Brunnens

Strasse

Nr.

Hausname

Bemerkungen

Seite

Höfebrunnen

Wohnfelder Strasse

4

Blums

alter Name "Hewebonn", vor Haus Kraft und Schmidt

210 + 220

Trappe-Bonn

Hoherodskopf Strasse

83

Jägesch

Oberhalb des Hauses stand dieser Schöpfbrunnen

289

Pumpe gusseisern

Hoherodskopf Strasse

73

Polizei-Schosch-Haus

Pumpe an der Grundstücksgrenze zur Strasse in der linken Ecke.

276

Pumpe gusseisern

Unterseibertenröder Strasse

2

Zemmermanns

Pumpe auf der Ecke Hoherodskopf- Unterseibertenröder Strasse

191

alter Brunnen

Hoherodskopfstrasse

57

Däils

Brunnen stand an der Grenze zu "Baums"

255

Judenbrunnen

an der Strasse nach Wohnfeld Außerhalb

--

--

von hier aus ging eine hölzerne Rohrleitung bis in die Synagoge

25

Pumpe gusseisern

im Hof des Pfarrhauses

 

 

Alter unbekannt

 

 

 

 

 

 

 

 

Brunnen dienten einst als Treffpunkt zum Wäschewaschen, zum Tränken der Stall- und Weidetiere und natürlich zum Austausch von Neuigkeiten.

Hier finden Sie eine Zusammenstellung der noch vorhandenen Brunnen und Wasserstellen in Bobenhausen.

Alsfelder Allgemeine Zeitung vom 21.03.2015

Der Höfebrunnen auch Hewebonn

 

Der Brunnen befindet sich in der Wohnfelder-Strasse vor dem Haus Nr. 2.

Er wird gespeist vom hochgelegenen Burgloh aus, wo sich auch die Brunnenkammer befindet. Der Abfluss führt in den nahe liegenden Gilgbach.

 

Gespenstiges erzählte man sich früher über den Höfebrunnen, wo angeblich das "Siebweibchen" erscheint. Die ganze Geschichte finden Sie bei "Sagen und Geschichten".

Den schönen alten Brauch des Osterbrunnenschmückens haben die dortigen Anwohner in letzter Zeit wieder aufleben lassen. Unser Bild zeigt einige Anwohner vor dem geschmückten "Osterbrunnen" aus dem Jahr 2015.

Wasserwerk - Am Schottener Berg

 

Das Wasserwerk wurde zur Versorgung von Bobenhausen und Wohnfeld im Jahre 1908 erbaut.

Zuvor musste aber die dortige Quelle von ihrem Besitzer Karl Stein II. "Appelseiverts" gekauft werden. Dieser forderte von der Gemeine einen Kaufpreis von 2.500 RM und zusätzlich ein Grundstück beim Dorf.

Die Gemeinde war mit dem Grundstück einverstanden, den Kaufpreis fand sie allerdings zu hoch und bot 2000 RM. Da Stein das Angebot ablehnte, kam die Gemeinde auf die Idee, ihm das Wasser abzugraben.

Unterhalb der Quelle begann man nach Wasser zu graben,  gefunden wurde aber nichts. Übrig blieb ein riesiges Loch und der Spott der ganzen Gemeinde, denn jetzt musste die Quelle doch gekauft werden. Für den Gemeinderat hatte man auch gleich schon eine neue Bezeichnung parat, statt "Gemoanerot" sprach man nun von "Gemoaneoase" (Gemeindeochsen).

Gusseiserne Pumpe -

Ecke Hoherodskopfstrasse-Unterseibertenröder-Strasse

Gusseiserne Pumpe -

Hoherodskopfstrasse 73

Gusseiserne Pumpe -

im Hof des Pfarrhauses in der Ulrichsteiner-Strasse

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© Werner Roth