Die ältesten Häuser von Bobenhausen II - Teil 2

  • Hoherodskopfstrasse ab Nr. 78
  • In den Helgenwiesen
  • Heutzen-Mühle und Lohmühle
  • Ulrichsteiner-Strasse
  • Unterseibertenröder-Strasse
  • Wohnfelder-Strasse

Hoherodskopfstrasse 78 - Häsgeshaus -

 

Das Haus steht schon sehr lange leer.

 

Bewohner:

  • Häsges Simon
  • Karl Hahn mit Tochter Frieda
  • Schuster Grawa aus Ungarn mit Sohn Karl nach dem Kriege.

 

 

 

Hoherodskopfstrasse 79 - Dietze Kall - Justusse -

 

Justus und Anna Stein betrieben hier einen Krämerladen mit Textilien und eine Drogerie.

Dieses Geschäft führte Heinrich Wingefeld VI. mit seiner Ehefrau Maria weiter.

Karl Dietz und Ehefrau Anni haben das alte Fachwerkhaus erworben und es 1964 umgebaut.

 

 

Hoherodskopfstrasse 80 - Lu-Schustersch -

 

Das alte Haus wurde 1871 in Kölzenhain abgebaut und hier wieder aufgebaut.

 

Hier wohnte Karl Jung I., genannt "Lu-Kall", mit Ehefrau Marie. Karl fuhr  lange Zeit die Milch aus.

Karls Vater war Schuster, daher der Dorfname.

Davor gab es noch einen Wilhelm und einen Heinrich Jung I.(Salzheinrich), der Strassenwärter war.

 

Hoherodskopfstrasse 81 - Karles -

 

Als Bewohner sind bekannt:

  • Peter Karle (Hausname)
  • Heinrich und Lina Karle
  • Karl und Emmi Geiß (nach dem 2. Weltkrieg)

 

 

 

 

 

Hoherodskopfstrasse 83 - Jägesch - Trappehaus - "Trappe-Born"

 

Hier standen früher zwei Haüser, "Jägesch" und das "Trappehaus", welches ein Gemeindehaus war.

Im "Jägesch" wohnten:

  • Wilhelm Jäger und Ehefrau Karoline, genannt "Jägesch Kaline".
  • Wilhelm Lipp und Ehefrau Lina.
  • Familie Dieter und Dorothea Schäfer, die das Haus umgebaut haben.

Im Zuge der Baumaßnahmen mußte das Trappehaus weichen.

Eine frühere Bewohnerin dieses Hauses war eine alte Frau namens Maya. Nach dem Kriege wohnte hier ein rumänischer Aussiedler namens Adam Mohr mit seiner Mutter.

Etwas oberhalb des Hauses stand ein Schöpfbrunnen, der "Trappe-Born".

 

v.lks.: Heinrich Keil, Elisabeth Keil, Auguste Keil

Hoherodskopfstrasse 85 - Hamanns -

 

Die früheren Bewohner:

  • Ein gewisser Hamannsschneider (Dorfname)
  • Heinrich und Elisabeth Keil
  • Heinrich Geiß und Ehefrau Auguste geb. Keil
  • Wilfried und Maritta Geiß

 

 

 

Hoherodskopfstrasse 87 - Böcke -

 

Die Bewohner:

Georg Böck "Böcke Schosch" (Hausname)

Georg Beck und Ehefrau Marie geb. Böck

Heinz und Erna Forgel

Heinz-Georg und Ilona Forgel

 

 

 

 

Hoherodskopfstrasse 91 - Tedosch -

 

Die Bewohner:

  • Theodor Wingefeld (Hausname) und Ehefrau Marie
  • Louis Wingefeld und Ehefrau Auguste
  • Walter und Berna Wingefeld
  • Rainer und Bernadette Schulmeyer

 

 

Die Aufstockung im Rohbau.

Hoherodskopfstrasse 93 - Deubels Bäcker -

 

Die Bewohner:

  • Heinrich Deubel
  • Karl Deubel (Deubels-Kall) und Ehefrau Lina
  • Heinrich Hofmann und Ehefrau Irmgard geb. Deubel

Das alte Haus stammt von Altenhain wurde hier wieder aufgebaut und von Heinrich Deubel aufgestockt.

 

 

Hoherodskopfstrasse 97 - Finkeschefesch - letztes Haus Richtung Kölzenhain

 

Das Haus wurde von Georg und Elisabeth Scharmann erbaut.

Scharmann verkaufte das Haus an Wilhelm Stein, dessen Vater war der Schäfer Karl Stein, der aus "Finke" stammte, was den Hausnamen "Finkeschefesch" erklärt.

Ein späterer Bewohner war ein gewisser Böcher dem ein "Hennes" folgte.

Die nächsten Bewohner sind Neubürger namens Nausol.

 

 

In den Helgenwiesen 5 - Baletsche -

 

Die Familie Palitsch erbaute dieses Haus, nachdem ihr altes Gebäude in der Hoherodskopfstrasse 25, im Zuge der Erneuerung der Brücke über den Gilgbach, abgerissen werden musste.

Heute steht an dieser Stelle das "Gilgbachhäuschen", das als Warte- und Unterstelhäuschen benutzt wird.

 

 

 

Mühle - Heutzenmühle

 

Näheres auf der Mühlenseite unter "Heutzenmühle"

 

 

 

 

 

 

 

 

Mühle - Lohmühle

 

Näheres auf der Mühlenseite unter "Lohmühle"

 

 

 

 

 

 

 

 

Ulrichsteiner Strasse 1 - Krauses - Herzches Haus

 

In diesem Haus auf der Strassengabelung Hoherodskopf-Ulrichsteiner-Strasse wohnte 1859 ein Aaron Herz, von dem sich sicherlich der Hausname "Herzches" ableitet.

Der Bewohner Udo Krause mit Ehefrau Martha Krause betrieb im Hause eine Dreherei und hat sich als langjähriger Ortsvorsteher von Bobenhausen sehr verdient gemacht.

Heinrich Wingefeld VI., Vater von Martha Krause, kaufte das Haus von einem Aaron Lippmann. Vorher gab es noch einen  Moritz Aaron.

Die dazughörige Scheune, auf der gegenüberliegenden Strassenseite 

gelegen, wurde 2015 teilweise abgerissen.

 

 

Ulrichsteiner Strasse 2 - Sattlesch - Götze -

 

Der Sattler (Hausname) August Böttcher kaufte das Haus von einem Läibs Reis.

Es folgen die Bewohner Heinich Wingefeld VI., dann ein Horst Ullmann und schließlich Edgar und Johanna Götz.

 

Die Familie Götz haben das alte Haus umgebaut und modernisiert.

 

 

 

 

Ulrichsteiner Strasse 6 - Fleischbeschauers

 

Als Bewohner sind bekannt:

Moses Katz,

Heinrich und Lina Jung

Neubürger Herr Belter aus Frankfurt.

 

 

 

 

Foto aus "Wikimedia Commons"

Ulrichsteiner Strasse 8 - Pännesch - Pfarrhaus

 

Das Pfarrhaus wurde 1842, anstelle eines baufälligen mittelalterlichen Hauses, erbaut. Hinter dem Haus gab es Stallungen, Scheune und einen großen Garten. Damals betrieb der Pfarrer noch Landwirtschaft und war sogar mit der größte Bauer im Dorf.

 

Heute befindet sich im Hof das Jugendheim mit Küche und Garage. In ganz früher Zeit befand sich an dieser Stelle das Altaristenhaus, später dann für lange Jahre der Konfirmandensaal. Die Gebäude wurden 1945 von amerikanischen Soldaten angezündet.

 

 

 

 

 

Foto aus "Wikimedia Commons"

Ulrichsteiner Strasse 9 - Alte Schule

 

Dieses Gebäude war lange Zeit die Schule in Bobenhausen. In alter Zeit war es ein Bauernhaus, denn die damals schlecht bezahlten Lehrer mussten nebenher noch eine Landwirtschaft betreiben.

Der Wohnteil war bis in die Neuzeit immer die Wohnung des Lehrers gewesen.

Der Schulsaal wird heute als Übungsraum vom Gesangverein benutzt, die Sitzungen des Ortsbeirates finden hier statt und der Saal wird bei Wahlen als Wahllokal genutzt.

Um 1800 war ein Lehrer Offenbächer als Eigentümer eingetragen. Weitere Infos finden Sie unter "Schulen"

 

Ulrichsteiner Strasse 11 - Jane - Schuchmann

 

Karl Schmidt IV. und Ehefrau Emma zogen vom "Janehaus" in der Hoherodskopfstrasse 51 hier in dieses Haus ein.

Ihre Tochter Ella heiratete einen Wilhelm Schuchmann, der im Haus ein Fliesen- und Maurergeschäft betrieb.

 

Davor wohnten hier die Großeltern von Ella, Karl Schmidt II mit Ehefrau Ida, und die Urgroßeltern Karl Schmidt I. mit Ehefrau Christiane, von der sicher auch der Hausname "Jane" herrührt.

 

Foto aus "Wikimedia Commons"

Ulrichsteiner Strasse 12 - Schoujakob -

 

Früher hatte hier ein Schuster namens Jakob Katz gewohnt, daher auch der Dorfname.

Davor gab es einen Eliser Katz.

 

Adolf Semmler, genannt "Lichteradolf", kaufte das Haus vom Jakob Katz.

 

Danach wohnten hier eine Paula Frank mit Tochter Irmgard und deren Ehemann Hannes Rönz.

 

Es folgten mehrere Besitzerwechsel, die es oft nur als Wochenendhaus benutzten.

 

 

 

 

Foto aus "Wikimedia Commons"

Ulrichsteiner Strasse 13 - Lindewoarsch -

 

Einer der ersten Bewohner war Johannes Rahn mit Ehefrau Anna Katharina.

 

Da der alte Johannes Wagner war und ursprünglich aus Linde stammte, wird er wohl dem Haus seinen Namen gegeben haben.

 

 

 

 

 

Foto aus "Wikimedia Commons"

Ulrichsteiner Strasse 14 - Scheferjorch -

 

Dieses Haus war bis zum Neubau der Schule in der Hoherodskopfstrasse im Jahre 1913, Schule gewesen.

Die Gemeinde verkaufte das Gebäude an einen Luis Hofmann, der wiederum an Isaac Katz und der es dann an Georg Schneidmüller.

Georg (Jorch) war Schäfer, daher kommt der Hausname "Scheferjorch".

 

Zwischen Wohnhaus und Scheune ging früher der Seibertenröder Kirchenpfad hindurch

 

 

Ulrichsteiner Strasse 17 - Schneider Roth -

 

An dem Giebel des Hauses hing früher das Schild "Marktflecken Bobenhausen". Es hängt heute an der alten Schule gegenüber des Pfarrhauses.

In dem Haus wohnten einige Generationen mit dem Familiennamen Roth.

Dem Hausnamen nach dürfte einer der Roths Schneider gewesen sein.

 

 

 

Unterseibertenröder-Strasse 1 -Schomberts

 

Bewohner:

Schombert, er war der örtliche Nachtwächter.

Elise Frank

Auguste Bär

 

 

 

 

 

 

 

Unterseibertenröder-Strasse 2 - Zemmermanns

 

Bewohner:

Kretschmer

Heinrich Roth - Wagner und Zimmermann (Dorfname)

Rudolf und Maria Roth

Karl-Heinz und Irene Roth

 

 

 

 

Unterseibertenröder-Strasse 3 - Diesel Emma -

linkes  Haus -

 

Bewohner:

Heinrich und Elisabeth Diesel

Emma Diesel ("Diesel Emma")

 

 

 

 

Unterseibertenröder-Strasse 5 - Klose -

 

Bewohner:

Johannes Klos (Klosehannes) mit Ehefrau Luise

Otto und Anna Geiß

Rudolf und Elfriede Geiß

 

Beim Umbau wurde das altes Haus mit dem Dorfnamen "Klose Hannes" abgerissen.

 

 

Unterseibertenröder-Strasse 6 - Wintesch -

 

1931 von Hermann Winter als Schreinerei erbaut.

 

1968 von Karl Zimmermann und Ehefrau Waltraud geb. Winter umgebaut.

 

Vor dem Hause befand sich nach dem 1. Weltkrieg der Marktplatz.

 

 

 

 

Unterseibertenröder-Strasse 8 - Reppe Kalle owe -

 

1963 von Karl Roth und Ehefrau Elfriede geb. Repp neu erbaut

 

 

 

 

 

 

 

 

Wohnfelder Strasse 1 - Eckeseiwets -

 

Das Haus bewohnte viele Generationen der Familie Böcher.

 

Der Dorfname leitet sich sicherlich von Seibert Böcher ab, der hier in dem Haus "auf der Ecke" wohnte, deshalb "Eckeseiwets".

 

 

 

 

 

Wohnfelder Strasse 2 - Ruppels -

 

Hier wohnen die Familien Ruppel und Kraft.

 

Karl Ruppel wohnte in der Hoherodskopfstrasse 77 im "Schächehaus".

Ruppel machte seinen Meisterbrief als Schmied hatte aber keinen Platz für eine Schmiede. Die Ruppels zogen dann in das Haus von Metzger Isaak Katz in der Wohnfelder Strasse 2.

Dieter Kraft und Ehefrau Christel, die Tochter von Karl Ruppel, haben das alte Fachwerkhaus zu einem modernen  Wohnhaus umgebaut.

 

Wohnfelder Strasse 3 - Flohrsch - Seiwets

 

Die Herleitung der Hausnamen:

"Seiwets" von einem Konrad Seibert

"Flohrsch" von Heinrich Flohr 

 

 

 

 

 

 

Wohnfelder Strasse 4 - Blums -

 

Hier betrieb ein August Schmidt, seine Ehefrau Anna war eine geborene Blum, eine Schreinerei, die später von Erich Haas weiter betrieben wurde.

Haas baute Stall und Scheune zu einem Wohnhaus um.

 

Als frühester Bewohner ist ein Konrad Blum bekannt, der das direkt daneben gelegene "Gottliebs Haus" kaufte.

 

 

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© Werner Roth