Waidmühle

Die Wied-Mühle, auch als „Waidmühle“ oder „Woadmen“ bezeichnet, stand von 1749 bis 1831 zwischen dem letzten Haus von Bobenhausen in Richtung Höckersdorf  und der Henz-Mühle (heute Heutzenmühle).

 

Der Standort der Mühle war an der Stelle, an der ein Bogen der Glilgbach in SW Richtung am weitesten von der Landstrasse entfernt ist.

In einer Karte des „Großherzogtums Hessen“ von 1823-1850 wird sie als „Wied Mühle“ bezeichnet.

Die „Heutzenmühle“, in der linken oberen Ecke der Karte, ist hier als „Henz-M“ eingetragen.

 

In der Nacht zu Quasimodogeniti (1. Sonntag nach Ostern) 1831 brannte sie ab und wurde nicht wieder aufgebaut.

 

Der Eintrag „Briel“, am Abzweig der Strasse nach Wohnfeld, könnte man als älteres Wort für „Priel“ deuten.  Ein Priel ist lt. Duden „eine schmale, unregelmäßig verlaufende Rinne (im Wattenmeer)“.

Fraglich ist, ob dieser „Briel“ im Zusammenhang mit der Wied-Mühle stand.

 

In alten Kirchenrechnungen von 1580 ist auch die Rede von der „weißen molen bei den Helgenwiesen“.

Es könnte der Vorläufer der Waidmühle gewesen sein.

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© Werner Roth